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| Top Ten "Wegbereiter": Euklid Al Chwarizmi Babbage Gödel Turing Zuse Aiken von Neumann Eckert, J. Mauchly | [Impressum und Quellenangaben] |
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| Thompson
Kenneth Lane * |
Thompson und Ritchie: die Entwickler von Unix
Thompson und Ritchie arbeiteten bei den Bell Laboratories zusammen und entwickelten dort das Betriebssystem Unix. |
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| Thue
Axel * 19.2.1863 + 7.3.1922 |
Thue |
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| Tomlinson
Ray * |
Der E-Mail-Erfinder
Tomlinson. |
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| Torvalds
Linus Benedict * |
Linux: Unix für alle
Linus Torvalds studierte an der Universität Helsinki. 1991, noch als Student, entwickelte er Linux, die erfolgreiche Freeware-Version von Unix. |
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| Trémaux
* |
Trémaux |
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| Turing
Alan Mathison * 23.6.1912 + 7.6.1954 |
Turing-Maschinen: Der Computer als algebraische Struktur
Nach schwierigen Schuljahren studierte Turing ab 1931 am King's College in Cambridge Mathematik. 1935 begann er mit seiner Promotion über Wahrscheinlichkeitstheorie. Daneben beschäftigte er sich mit den Arbeiten Hilberts und Gödels zum Problem der Entscheidbarkeit. 1936 beendete Turing seine berühmte Arbeit "On Computable Numbers, with an Application to the Entscheidungsproblem" in der er die Turing-Maschine als theoretisches Konzept eines Computers einführte. Die Publikation erfolgte allerdings erst ein Jahr später, nachdem Turing mit Alonzo Church einige wissenschaftliche Details klären konnte, da Church auf völlig andere Art und Weise unabhängig von Turing dieselben Ergebnisse erzielt hatte. Dies verschaffte Turing die Gelegenheit, von 1936 bis 1938 in Princeton mit Church zu arbeiten. Mit dem Kriegsausbruch in 1939 arbeitete Turing voll für die Government Code and Cypher School an der Entschlüsselung des ENIGMA-Codes der Deutschen Wehrmacht. Turing hatte damit großen Anteil an der Entscheidung des U-Boot-Kriegs. Im Rahmen dieser Tätigkeit entstand 1943 Collossus, der erste digitale Computer Englands. Nach dem Krieg kehrte er an die University of Cambridge zurück und beschäftigte sich neben der theoretischen Informatik mit Gruppentheorie, theoretischer Physik und Morphogenese, d.h. der mathematischen Grundlage der Entwicklung von Formen und Strukturen lebender Organismen. Turing intensivierte damals auch sein sportliches Engagement, wobei er es im Marathonlauf auf nahezu olympische Leistungen brachte. 1950 beschäftigte er sich in der Veröffentlichung "Computing Machinery and Intelligence in Mind" mit dem Thema künstliche Intelligenz und formulierte dort den Turing Test als Grundlage für die Entscheidung, ob ein System als intelligent bezeichnet werden kann oder nicht. 1952 wurde Turing wegen Verletzung der Gesetze zur Homosexualität verurteilt und musste sich einer Östrogen-Behandlung unterziehen. In den Zeiten des Kalten Kriegs arbeite Turing wieder für die Britische Regierung an der Entschlüsselung von Codes. In dieser Zeit stufte ihn die Polizei wegen seiner Homosexualität, seiner zahlreichen ausländischen Kontakte und seiner Auslandsreisen als "Sicherheitsrisiko" ein, so dass er die für seine Arbeit erforderliche Sicherheitsstufe verlor. Turing starb 1945 an einem mit Cyanid vergifteten Apfel, man ging von Selbstmord aus. |
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