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| Top Ten "Wegbereiter": Euklid Al Chwarizmi Babbage Gödel Turing Zuse Aiken von Neumann Eckert, J. Mauchly | [Impressum und Quellenangaben] |
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| Ulam
Stanislaw Marcin * 3.4.1909 + 13.5.1984 |
Die Monte-Carlo-Methode
Stan Ulam studierte am Polytechnischen Institut in Lvov Mathematik und promovierte dort in 1933. In den folgenden Jahren besuchte er mehrmals Harvard und traf dort auch mit John von Neumann zusammen. 1940 folgte er einem Ruf als Professor für Mathematik an der University of Wisconsin. 1943 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Ulam arbeitete dann in Los Alamos an der Entwicklung der Wasserstoffbombe mit. Außerdem entwickelte er (zusammen mit J. C. Everett) das Orion-Projekt, das sich mit nuklearen Antrieben für Raumfahrzeuge beschäftigte. In dieser Zeit entwickelte Stan Ulam zusammen mit John von Neumann die Monte-Carl-Methode zur näherungsweisen Berechnung komplexer mathematischer Probleme mit statistischen Methoden. Eine große Rolle spielt dabei die Ermittlung von (Pseudo-)Zufallszahlen mit Hilfe von Computern. Von 1965 bis zu seiner Emeritierung lehrte er Mathematik und Biomathematik an der University of Colorado. Zu Ulams Arbeitsgebieten gehörten Topologie, Mengentheorie, Statistik und Gruppentheorie. |
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| Venn
John * 4.8.1834 + 4.4.1923 |
Boole'sche mathematische Logik und Venn-Diagramme
John Venn studierte in Cambridge bis 1857 Theologie und wurde zwei Jahre später Priester. 1862 kehrte er als Dozent für Morallehre zurück. Außerdem beschäftigte er sich in Forschung und Lehre mit Logik und Wahrscheinlichkeitstheorie. Insbesondere arbeitete er die Boole'sche mathematische Logik weiter aus. Bekannt wurde Venn durch seine Venn-Diagramme zur Veranschaulischung der Verknüpfungen von Mengen. Danach wandte er sich geschichtlichen Forschungen zu. Sein Hauptwerk dieser Schaffensperiode ist eine Geschichte des Gonville and Caius College in Cambridge von 1349-1897. |
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| Vernam
R. * |
Vernam |
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| Veuve Clicquot-Ponsardin
Nicole Barbe * 1777 + 1866 |
Ihre Produkte beflügeln den Geist von Informatikern
Madame Clicquot übernahm 1798 von ihrem verstorbenen Ehemann Francois eine marode Wein- und Champagner-Kellerei, aus der sie in kurzer Zeit eine Weltmarke machte. Ihr Beitrag zur Informatik besteht allenfalls darin, dass Champagner, mäßig genossen, den Geist sicherlich mehr beflügelt als Red Bull. Außerdem lässt sich die Arbeitsweise des bekannten Sortier-Algorithmus "Bubble-Sort" gut mit dem Aufsteigen der Blasen in einem Glas Veuve Clicquot vergleichen. |
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| Vigenère
Blaise de * 1523 + 1596 |
Frühe Arbeiten zur Verschlüsselung
Der französiche Diplomat Blaise de Vigenère stieß bei der Untesuchung alter Schriften auf die Beschreibung von Verschlüsselungsverfahren und fand dann in deren Verbesserung seinen Lebensinhalt. 1580 fasste er seine Ergebnisse in dem Buch "Tracité de Chiffre" zusammen. Von ihm stammt das bekannteste polygraphische Verschlüsselungsverfahren, der Vigenère-Code. Er baut auf dem nach G. Julius Cäsar benannten Cäsar-Code auf und verwendet Schlüsselwörter, von deren Länge die Sicherheit der Verschlüsselung abhängt. 1863 gelang es dem preußischen Infanterie-Major F. W. Kasiski (1805-1881), die Vigenère-Verschlüsselung mit Hilfe eines erstaunlich effizienten statistischen Verfahrens zu knacken. Dieser Kasiski-Test wurde als Klassiker der Kryptoanalyse bekannt. |
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