Galerie der Computer-Pioniere    


 
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A: Adleman   Aiken   Al Chwarizmi   Allen   Amdahl   Andreesen   Aristoteles  
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D: Darwin   d'Aurillac   Diffie   Dijkstra   E: Eckert, J.   Eckert, W.   Edison   Eratosthenes   Escher   Euklid   Euler  
F: Fanning   Fechner   Feynman   Fermat   Flynn   Fourier   Fredkin   Frege   G: Gates   Gauß   Gödel   Gosling  
H: Hahn   Hamilton   Hamming   Harel   Hellman   Hershey   Hertz   Hilbert   Hoare   Hofstadter   Holland   Hollerith   Hopper   Horner   Huffman  
I,J: Jacobsen   Jacquard   Jobs   Joy   K: Kant   Kernighan   Keynes   Kildall   Kleene   Knuth   Kolmogorow   Korn   Kronecker   Kruskal   Kuratowski  
L: Lai   Landis   Leibniz   Lempel   Levenshtein   Lindenmeyer   Lovelace (Ada)   M: Mandelbrot   Marconi   Mauchly   McCarthy   McCreight   Moravec   Morse  
N: Nassi   Naur   von Neumann   Newton   Nyquist   O,P: Papert   Pascal   Patterson   Peano   Penrose   Prigogine  
Q,R: Radó   Rechenberg   Reis   Ritchie   Rivest   Rumbaugh   Russel   Rutishauser  
S: Schickard   Schroedinger   Shamir   Shannon   Shell   Shneiderman   Silvester II   Stibitz   Stroustrup   Szilard  
T: Thompson   Thue   Tomlinson   Torvalds   Trémeaux   Turing   U: Ulam   V: Venn   Vernam   Veuve-Clicquot   Vigenére  
W: Warshall   Watson   Weizenbaum   Welch   Wiener   Wirth   Wozniak   X,Y,Z: Zadeh   Zimmermann   Ziv   Zuse  
Top Ten "Wegbereiter":    Euklid   Al Chwarizmi   Babbage   Gödel   Turing   Zuse   Aiken   von Neumann   Eckert, J.   Mauchly   [Impressum und Quellenangaben]

 
Ulam
Stanislaw Marcin

* 3.4.1909
Lvov (damals Lemberg) (Ukraine)

+ 13.5.1984
Santa Fe (USA)

  Die Monte-Carlo-Methode

Stan Ulam studierte am Polytechnischen Institut in Lvov Mathematik und promovierte dort in 1933. In den folgenden Jahren besuchte er mehrmals Harvard und traf dort auch mit John von Neumann zusammen. 1940 folgte er einem Ruf als Professor für Mathematik an der University of Wisconsin. 1943 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Ulam arbeitete dann in Los Alamos an der Entwicklung der Wasserstoffbombe mit. Außerdem entwickelte er (zusammen mit J. C. Everett) das Orion-Projekt, das sich mit nuklearen Antrieben für Raumfahrzeuge beschäftigte. In dieser Zeit entwickelte Stan Ulam zusammen mit John von Neumann die Monte-Carl-Methode zur näherungsweisen Berechnung komplexer mathematischer Probleme mit statistischen Methoden. Eine große Rolle spielt dabei die Ermittlung von (Pseudo-)Zufallszahlen mit Hilfe von Computern. Von 1965 bis zu seiner Emeritierung lehrte er Mathematik und Biomathematik an der University of Colorado. Zu Ulams Arbeitsgebieten gehörten Topologie, Mengentheorie, Statistik und Gruppentheorie.

 

 

 
Venn
John

* 4.8.1834
Hull (England)

+ 4.4.1923
Cambridge (England)

  Boole'sche mathematische Logik und Venn-Diagramme

John Venn studierte in Cambridge bis 1857 Theologie und wurde zwei Jahre später Priester. 1862 kehrte er als Dozent für Morallehre zurück. Außerdem beschäftigte er sich in Forschung und Lehre mit Logik und Wahrscheinlichkeitstheorie. Insbesondere arbeitete er die Boole'sche mathematische Logik weiter aus. Bekannt wurde Venn durch seine Venn-Diagramme zur Veranschaulischung der Verknüpfungen von Mengen. Danach wandte er sich geschichtlichen Forschungen zu. Sein Hauptwerk dieser Schaffensperiode ist eine Geschichte des Gonville and Caius College in Cambridge von 1349-1897.

 
 
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Vernam
R.

*

  Vernam  
 
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Veuve Clicquot-Ponsardin
Nicole Barbe

* 1777
Frankreich

+ 1866
Frankreich

  Ihre Produkte beflügeln den Geist von Informatikern

Madame Clicquot übernahm 1798 von ihrem verstorbenen Ehemann Francois eine marode Wein- und Champagner-Kellerei, aus der sie in kurzer Zeit eine Weltmarke machte. Ihr Beitrag zur Informatik besteht allenfalls darin, dass Champagner, mäßig genossen, den Geist sicherlich mehr beflügelt als Red Bull. Außerdem lässt sich die Arbeitsweise des bekannten Sortier-Algorithmus "Bubble-Sort" gut mit dem Aufsteigen der Blasen in einem Glas Veuve Clicquot vergleichen.

 
 
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Vigenère
Blaise de

* 1523
(Frankreich)

+ 1596
(Frankreich)

  Frühe Arbeiten zur Verschlüsselung

Der französiche Diplomat Blaise de Vigenère stieß bei der Untesuchung alter Schriften auf die Beschreibung von Verschlüsselungsverfahren und fand dann in deren Verbesserung seinen Lebensinhalt. 1580 fasste er seine Ergebnisse in dem Buch "Tracité de Chiffre" zusammen. Von ihm stammt das bekannteste polygraphische Verschlüsselungsverfahren, der Vigenère-Code. Er baut auf dem nach G. Julius Cäsar benannten Cäsar-Code auf und verwendet Schlüsselwörter, von deren Länge die Sicherheit der Verschlüsselung abhängt. 1863 gelang es dem preußischen Infanterie-Major F. W. Kasiski (1805-1881), die Vigenère-Verschlüsselung mit Hilfe eines erstaunlich effizienten statistischen Verfahrens zu knacken. Dieser Kasiski-Test wurde als Klassiker der Kryptoanalyse bekannt.

 

 

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