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| Top Ten "Wegbereiter": Euklid Al Chwarizmi Babbage Gödel Turing Zuse Aiken von Neumann Eckert, J. Mauchly | [Impressum und Quellenangaben] |
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| Warshall
R. * 3.12.1924 |
Warshall |
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| Watson
James Dewey * 6.4.1928 |
Nobelpreis für die Entschlüsselung der Doppelhelix-Struktur der DNS Watson studierte Zoologie an der Universiy of Chicago und ging dann zunächst nach Kopenhagen und ein Jahr später nach Cambridge. Dort arbeitete er zusammen mit Francis Crick an der Entschlüsselung der Struktur der die Erbanlagen von Individuen enthaltenden DNS-Moleküle. Diese wurde schließlich auf der Grundlage von experimentellen Daten, die Rosalind Franklin in London am Institut von Maurice Wilkins gewann, als Doppelhelix entschlüsselt. Für diese Leistungen erhielten Watson, Crick und Wilkins 1962 den Nobelpreis für Medizin. Rosalind Franklin war zu dieser Zeit bereits verstorben. Watson blieb weiterhin auf dem Gebiet der Biochemie und Genetik aktiv und wurde 1968 Direktor des Instituts Cold Spring Harbour bei New York. 1988 über nahm er die Leitung des Human Genome Projects, dessen Ziel, die Entschlüsselung des menschlichen Genoms, mittlerweile erreicht worden ist. Mit der Entschlüsselung der DNS waren nun auch die Prozesse der Reproduktion und Vererbung prinzipiell bekannt; Darwins Evolutionstheorie war damit auf molekularer Ebene bestätigt. Die Genetik wurde als Vorbild für Optimierungsprozesse bald in der maßgeblich durch I. Rechenberg und J. Holland entwickelten Genetischen Programmierung verwendet. Die stürmische und rechenintensive Entwicklung der Genetik ließ einen neuen Zweig der angewandten Informatik entstehen, die Bioinformatik. |
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| Welch
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Entwicklung des LZW-Kompressionsverfahren (zusammen mit Lempel und Ziv)
Welch entwicklete zusammen mit Lempel und Ziv den LZW-Kompressionsalgorithmus. Dies gilt als der bislang bedeutendste Erfolg in der Codierung von Texten. |
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| Weizenbaum
Josef * 8. Januar 1923 |
Computer, künstliche Intelligenz und Verantwortung
Joseph Weizenbaum verbrachte seine Kindheit in Berlin. Seine Familie war jüdischer Herkunft und wanderte 1935 zu Verwandten in die USA aus. Dort studierte er ab 1935 Mathematik an der Wayne-Universität in Detroit. Am zweiten Weltkrieges nahm Weizenbaum als Meteorologe bei der US-Luftwaffe teil. Nach Kriegsende kehrte er zur Promotion an die Universität zurück und arbeitete am Entwurf von Computern und Computersprachen mit. Ab 1955 arbeitete er im Computer Development Laboratory der General Electric Corporation unter anderem an der Konzeption des ersten Computer-Banksystems mit. 1963 folgte er einem Ruf ans Massachusetts Institute of Technology (MIT) . 1970 wurde er dort ordentlicher Professor für Computer Science. Während dieser Zeit entstand das berühmte Computerprogramm ELIZA zur Simulation der Argumentationsweise von Psychotherapeuten. ELIZA erzielte beeindruckende Ergebnisse, obwohl es eigentlich dazu gedacht war, die Fähigkeiten von Computern in diesem Bereich ad Absurdum zu führen. Die unerwartete Reaktionen auf dieses Programm bestärkten Weizenbaum in seiner kritischen Haltung zur künstlichen Intelligenz und zu den Fragen des ethisch vertretbaren Einsatzes von Computern. Unter anderem war er Mitbegründer des Vereins Computer Professionals for Social Responsibility - CPSR und des Forums der Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung - FIFF. Auf die immer aktuelle Frage nach den Grenzen der Verantwortung von Informatikern antwortete er: "Wenn Du das, wofür Du arbeitest, auch mit den eigenen Händen tun würdest, dann magst Du deine Arbeit weiterführen. Wenn Du es nicht tun würdest, wenn du z.B. als Raketenbauer keine Menschen mit der bloßen Hand umbringen magst, dann musst Du mit deiner Arbeit aufhören." Auch nach seiner Emeritierung in 1988 blieb Weizenbaum noch lange als Gastprofessor und gefragter Referent aktiv. |
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| Wiener
Norbert * 26.11.1894 + 18.3.1964 Stockholm (Schweden)
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Der Vater der Kybernetik
Wiener studierte an der Harvard University und promovierte dort 1913 im Alter von nur 19 Jahren in mathematischer Logik. Danach ging er zunächst nach Cambridge zu Bertrand Russel und anschließend nach Göttingen zu David Hilbert. Nach seiner Rückkehr in die USA lehrte er einige Jahre in verschiedenen Universitäten und versuchte sich daneben auch als Journalist. 1919 wechselte er schließlich an das Massachusetts Institute of Technologie (MIT), wo er bis zu seiner Emeritierung in 1960 als Professor für Mathematik lehrte. Wiener befasste sich zunächst mit der Problematik stochastischer Prozesse, woraus dann ein Interesse für die Grundlagen der Informationsübertragung in biologischen und technischen Systemen erwuchs. Er legte damit den Grundstein für einen neuen Zweig der Wissenschaft: die Kybernetik, was von dem griechischen Wort für "Steuermann" abgeletet ist. Es geht dabei um Kontrolle, Steuerung, Vorhersagbarkeit und Erhöhung der Effizienz des Verhaltens von Systemen. Trotz seiner pazifistischen Grundeinstellung arbeitete Wiener während des zweiten Weltkriegs auch an militärischen Projekten. Sein 1948 erscheinenes Buch "Cybernetics, or control and communication in the animal and machine" hatte einen erheblichen Einfluss auf die wissenschaftliche Welt. Insbesondere wurden auch die Grundlagen der künstlichen Intelligenz stark von Wiener mit geprägt. |
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| Wirth
Nikolaus * Februar 1934 |
Der Entwickler der Programmiersprache Pascal
Niklaus Wirth studierte bis 1959 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich Elektrotechnik mit Schwerpunkt Elektronik. 1960 erhielt er den Master of Science von der Laval University in Kanada, 1963 folgte die Promotion an der University of California in Berkeley. Im Anschluss arbeitete er als Assistant Professor of Computer Science an der Stanford University. 1968 folgte er einem Ruf als ordentlicher Professor für Informatik an die ETH Zürich. Zwei Sabbat-Jahre hat Wirth bei Xerox Corporation in Kalifornien verbracht. Sein Hauptinteresse galt dem Gebiet Software Engineering und der Entwicklung von Programmiersprachen. Um 1960 war er an der Entwicklung von Von ALGOL beteiligt. 1970 kreierte er die sehr erfolgreiche Computersprache Von PASCAL, die streng nach den Prinzipien der strukturierten Programmierung vornehmlich für den Einsatz in der Lehre konzipiert war. Pascal fand auch eine unerwarterte Akzeptanz bei professionellen Anwendungen, bis es von C abgelöst wurde. 1980 folgten die Weiterentwicklung Modula 2 sowie die objektorientierte Variante Oberon. Danach widmete sich Nikolaus Wirth im Rahmen der Entwicklung der Computer Lilith und Ceres auch dem Design programmierbarer ICs. Seit 1999 ist er emeritiert. |
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| Wittgenstein
Ludwig * 26.4.1889 + 1951 |
Logiker und Verfasser des Tractatus Philosophicus
Wittgenstein begann mit einem Studium der Ingenieurwissen in Wien und wechselte dann nach Cambridge, um bei Bertrand Russel Philosophie zu studieren. 1918 verfasste er den Tractatus Philosophicus, der ihn als erstrangigen Philosophen und Logiker auswies. Ab 1929 war er als Dozent für Philosophie in Cambridge tätig. |
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| Wozniak
Steve * |
Mit der Gründung von Apple begann das Zeitalter der Personal Computer
Steve "Woz" Wozniak gründete 1976 gemeinsam mit Steven Jobs die Garagen-Firma Apple Computers. Die ersten Apple-Computer wurden 1976 für nur 666,66$ angeboten. Tischrechner von Firmen wie IBM kosteten damals ca. zehn mal so viel. Damit konnte nun das weite Feld der privaten Computer-Anwendungen erschlossen werden, der Siegeszug des Personal Computing begann. Bald eroberten preiswerte Computer wie Commodore und Atari auch die Kinderzimmer und der Markt für Computer-Spiele war geboren. |
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