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| Top Ten "Wegbereiter": Euklid Al Chwarizmi Babbage Gödel Turing Zuse Aiken von Neumann Eckert, J. Mauchly | [Impressum und Quellenangaben] |
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| Zadeh
Lotfi * |
Unscharfes Schließen und Fuzzy-Logik
Lotfi Zadeh beschäftigte sich mit Logik und Statistik. Auf seine Arbeit geht die Unscharfe Logik (Fuzzy Logic) zurück, die ein wichtiges Instrument zur Lösung von Problemen der Steuerung und Regelung technischer Systme wurde und außerdem in der künstlichen Intelligenz eine Rolle spielt. Zadeh arbeitet als Professor an der Universität of California in Berkeley. |
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| Zimmermann
Philip R. * |
Öffentliche Schlüssel für jedermann
Basierend auf dem von Rivest, Shamir und Adleman publizierten RSA-Verfahren zur Verschlüsselung mit öffentlichen Schlüsseln entwickelte Zimmermann das populäre Verschlüsselungsprogramm PGP (Pretty Good Privacy). Als er 1991 die Software als Freeware veröffentlichte, wurde er drei Jahre lang mit kriminalpolizeilichen Ermittlungen drangsaliert. |
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| Ziv
Jacob * 27.11.1931 |
Entwicklung des LZW-Kompressionsverfahren (zusammen mit Lempel und Welch)
Jacob Ziv studiere zunächst am Israel Institute of Technology (Technion) in Haifa Elektrotechnik und wechselte dann ans Massachusetts Institute of Technology (MIT), wo er 1962 promovierte. Im Anschluss leitete er bis 1968 die Abteilung Kommunikation und Wissenschaft im Israelischen Verteidigungsministerium. Anschließend war er zwei Jahre an den Bell Laboratories tätig. 1970 wurde er Professor am Technion, 1996 übernahm er außerdem die Präsidentschaft der Israelischen Nationalakademie für Natur- und Geisteswissenschaften. Seine intensive Beschäftigung mit der Informations- und Codierungstheorie führte schließlich (unter Mitarbeit von Lempel und Welch) zur Entdeckung des LZW-Kompressionsalgorithmus. Dies gilt als der bislang bedeutendste Erfolg in der Codierung von Texten. |
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| Zuse
Konrad * 22.6.1910 + 18.12.1995 |
Der Erbauer des ersten mechanischen und des ersten elektromechanischen Rechners
Konrad Zuse studierte Flugzeugbau an der TU Berlin. Anschlißend arbeitete er bei der Firma Henschel und beschäftgte sich mit Berechnungen der Beanspruchung von Flugzeugflügeln. Zur Automatisierung der Rechenarbeit begann Zuse 1934 als Privatmann in seiner Freizeit einen mechanischen Rechner zu bauen, praktisch ohne Kenntnis anderer Arbeiten auf diesem Gebiet. In 1938 war der erste Prototyp, der Z1, fertiggestellt. Der Rechner arbeitete mit Binärziffern, verfügte über einen mechanischen Speicher und konnte ein Lochstreifenband als Eingabe lesen. Für den praktischen Einsatz war er allerdings nicht schnell und zuverlässig genug. Zuse begann daher mit dem Bau des des Nachfolgemodells Z2, das auf Basis von Relais arbeiten sollte. Wegen des Beginns des zweiten Weltkriegs blieb dieses Modell jedoch zunächst unvollendet. Schon bald erkannte man beim Militär die Bedeutung seiner Arbeit. Zuse wurde daher vom Militärdienst frei gestellt und konnte seine Arbeit am Aerodynamischen Forschungszentrum fortsetzen. Da der Z2 noch experimentellen Charakter hatte, begann Zuse mit dem Bau des legendären, weltweit ersten elektromechanischen Rechners Z3, der in 1941 fertiggestellt wurde. Das Gerät arbeitete mit insgesamt 2600 Relais. Zuse beschäftigte sich auch mit der Entwicklung einer Programmiersprache für seinen Rechner. Ein weiterer Verdienst ist die Einführung von halblogarithmischen Gleitpunktzahlen. Eine Rekonstruktion des Z3-Rechners ist im Deutschen Museum in München ausgestellt. Seine Pläne, einen elektronischen Computer mit Vakuumröhren zu bauen, wurden vom Militär abgelehnt. Zuses Arbeiten erfolgten völlig unabhängig von Eckert, Mauchly and Aiken in den USA sowie Turing in England. Auch die Arbeit von Babbage kannte er damals nicht. Nach dem Krieg gründete Zuse eine eigene Firma zum Bau von Computern. Die Firma Zuse verkaufte 1949 ihren ersten Rechner, und zwar an die ETH Zürich, an der unter Leitung von Rutishauser ebenfalls an der Entwicklung von Computern gearbeitet wurde. 1955 brachte er mit dem Z22 einen der ersten Computer mit Transistoren als Schaltelementen auf den Markt. 1967 wurde Zuses Firma durch Siemens übernommen, Zuse blieb aber als Berater weiter tätig. |
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